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Fassadensanierung des SAAI - Zeughaus, KIT Campus Süd

Bild: Kavaliersgebäude

Bild: Toranlage

Bild: Eingang

Bild: Fassade

Bild: Fassade
Fotos: Dirk Altenkirch, Karlsruhe

  

Beschreibung

Geschichte

Im Jahre 1777-79 wurde der Komplex von W.J. Müller als markgräfliches Jagdzeughaus im Rahmen der Neugestaltung des Durlacher Tores errichtet. Bereits 1804-06 wurde die dreiteilige Anlage aufgrund der politischen Umbrüche zum Militärzeughaus umgebaut, dabei wurde das Hauptgebäude um ein Geschoss erweitert und die Fassade zu Ihrem heutigen Aussehen umgestaltet. Seit Ende des ersten Weltkrieges gehört die Anlage zur Technischen Hochschule Karlsruhe.
Im zweiten Weltkrieg brannte der Haupttrakt bis auf die Außenmauern nieder und wurde Mitte der Fünfziger wiederaufgebaut. Die Kavaliersgebäude der Anlage wurden damals nicht zerstört, so dass sie im Ursprung noch die bauzeitliche Bausubstanz besitzen.

Sanierung

Die notwendigen Außeninstandsetzung der 4 denkmalgeschützten Kavaliersgebäude 10.31-34 umfasst die Sanierung der Fassaden und der Toranlage zur Kaiserstraße, sowie die Reparatur der Dachdeckungen und Rinnen. Im Vorfeld wurde die ursprüngliche Farbigkeit des Ensembles restauratorisch ermittelt und mit dem Denkmalamt abgestimmt.
2014 konnte mit der Sanierung begonnen werden, die Bestandsfarbe wurde entfernt, der Untergrund ausgebessert und ein neuer mineralischer Anstrich aufgetragen. Im Zuge der Sanierung wurden die Dächer einschl. der Holzgesimse repariert und die Dachentwässerung erneuert

Projektdaten

Projektbeteiligte:

Bauherr:
Land Baden-Württemberg vertreten durch Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Karlsruhe

Nutzer:
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
SAAI Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau

Projektleitung, Planung und Bauleitung:
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Karlsruhe

Gesamtbaukosten: ca. 475.000 Euro
Bauzeit: Juni 2014 – November 2016


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